Mittwoch, 27. März 2019, 13:00–14:45 Uhr, ZHG, Hörsaal 104

Forum Kunst des Mittelalters

Perspektiven der Objektforschung. Mittelalterliche Kunst im Harzgebiet

Moderation: Wolfgang Augustyn, München / Gerhard Lutz, Hildesheim

Beiträge:

  • Michael Brandt, Hildesheim
    Ein bernwardinischer Exportartikel? Frühmittelalterliche Kruzifixanhänger aus Norddeutschland
  • Joanna Olchawa, Frankfurt a. M.
    Das ‚monstrum‘ zwischen Wissenschaft und Kunst: Der Püsterich in Sondershausen
  • Andrea Worm, Graz
    Die Johannesoffenbarung als geschaute Geschichte. Text – Bild – Vision in Alexander Minoritas ‚Expositio in Apocalypsim‘
  • Stefan Bürger, Würzburg
    „Vier anfenge 25 schlossteyn“ – Zur dritten und vierten Dimension einer zweidimensionalen Visierung zum Schloss in Stolberg/Harz

Der Harz gehörte im Mittelalter phasenweise zu den prosperierendsten Räumen des Reiches nördlich der Alpen. An diesem Schnittpunkt lassen sich politische, wirtschaftliche, intellektuelle Strömungen, Aktivitäten, Veränderungen und Innovationen vor allem von ottonischer Zeit bis weit ins 13. Jahrhundert greifbar machen. Hinzu kommt, dass es an vielen Orten, wie Goslar, Halberstadt, Hildesheim, noch eine reiche materielle Überlieferung gibt, die immer wieder zu Neuentdeckungen und Neubewertungen führt. Diese umfasst mehrere heutige Bundesländer: Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Das hier angebotene Mittelalterforum soll einerseits zur regionalen Verankerung des Kunsthistorikertages beitragen, andererseits die Vernetzung der vielfältigen Forschungen in den verschiedenen Bundesländern intensivieren. Geplant ist eine Folge kürzerer Projektvorstellungen. Dabei sollen in erster Linie Präsentationen aus dem Bereich Kunstgeschichte sowie der Konservierung/Restaurierung einbezogen werden. Schwerpunktmäßig sollen Untersuchungen zu Objekten und Ensembles aus der Zeit zwischen ca. 950 und 1250 berücksichtigt werden.

Bitte beachten Sie, dass für alle Foren – auch am Mittwoch, 27. März 2019 – Eintrittskarten erworben werden müssen.

 

Am Freitag, 29. März 2019, 12:00–13:30 Uhr, stehen im Salon auf dem XXXV. Deutschen Kunsthistorikertag (Foyer des ZHG)
als Ansprechpersonen des Forums zur Verfügung:
Wolfgang Augustyn, München, und Gerhard Lutz, Hildesheim.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zum „Treffen und Parlieren“ vorbeizukommen!