Protestantische Residenz- und Stadtkirchen in Wolfenbüttel

Leitung: Arwed Arnulf, Göttingen / Anne-Katrin Sors, Göttingen

Treffpunkt: Bahnhof/ZOB Göttingen, Haltestelle Fernbusse (An- und Rückreise per Reisebus)

EXKURSION 4
Protestantische Kirchenneubauten entstanden in der frühneuzeitlichen Residenzstadt Wolfenbüttel auf funktional und repräsentativ differenzierten Anspruchsniveaus: Die Stadtkirche Beatae Mariae Virginis repräsentierte als größter protestantischer Kirchenbau und neue Grablege vor und während der Zeiten des großen Krieges den Anspruch des Hauses Braunschweig-Wolfenbüttel. St. Johannis demonstrierte als herzogliche Stiftung einer Pfarrkirche in einer Stadterweiterung im Zuge des Residenzausbaus durch August dem Jüngeren, der auch die Bibliothek zu Größe führte, nach westfälischem Frieden die konfessionell gebundene Sorge des Landesherrn und Kirchenoberhauptes. St. Trinitatis zeigt zwei Generationen später die gewandelten Ansprüche in Zeiten wirtschaftlicher Prosperität, konfessioneller Konsolidierung und höchster politischer Ambition des Herzoghauses.

– entfällt –