Ortstermin Grafische Sammlung

Leitung: Katja Mikolajczak, Göttingen

Treffpunkt: 2. OG des Kunstgeschichtlichen Seminars (Nikolausberger Weg 15)

Der Oesterley-Nachlass in der Grafischen Sammlung
Carl Wilhelm Oesterley (1805–1891) zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Romantik aus dem Gebiet des heutigen Niedersachsen. Er verkehrte mit dem Kreis der Nazarener in Rom, stand im engen Austausch mit den Düsseldorfer Künstlern um Wilhelm Schadow und war Königlich Hannoverscher Hofmaler. Zugleich war er als Professor für Kunstgeschichte an der Göttinger Universität tätig. Ein Großteil seines umfangreichen zeichnerischen Nachlasses – darunter Klebealben und Skizzenbücher – befindet sich als Leihgabe in der Kunstsammlung der Georg-August-Universität. Dieses vielseitige Konvolut, bestehend aus Landschaftsansichten, Zeichnungen nach Werken der italienischen Renaissance, Freundschaftsbildnissen und Vorarbeiten zu Historiengemälden, wird vorgestellt von Katja Mikolajczak, welche es im Rahmen des Forschungsprojekts „Kunst als Wissenschaftspraxis. Carl Oesterley (1805–1891) und die Begründung der Kunstwissenschaft im 19. Jahrhundert“ grundlegend erforscht hat.

(vorherige Anmeldung erforderlich, beschränkte Teilnehmerzahl)