Ausstellungseröffnung der Kunstsammlung der Universität

Feierliche Eröffnung der Ausstellung
„in einem glücklichen Augenblick erfunden“. Deutsche Zeichnungen von Tischbein bis Lovis Corinth

Handzeichnungen sind herausfordernde Objekte für den Künstler wie für den Kurator. Sei es, dass sie als erste Notizen einer Bildidee, als Studienmaterial, als eigenständige Kunstwerke oder Instrumente für die Wissenschaft dienten – immer verlangen sie eine besondere Aufmerksamkeit des Betrachtenden. Die Ausstellung „‚in einem glücklichen Augenblick erfunden‘. Deutsche Zeichnungen von Tischbein bis Lovis Corinth“ stellt den bedeutenden Bestand an Zeichnungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert in der Göttinger Universitäts­kunst­sammlung erstmals vor. Sie spannt einen Bogen von der Tischbein-Familie bis in die Klassische Moderne und zeigt Arbeiten von Zeichnern wie Chodowiecki, Dillis und Schadow bis zu Lenbach, Klinger und Franz Marc. Besondere Schwerpunkte bilden Werke der Romantik mit Carl Wilhelm Oesterley im Zentrum, die Düsseldorfer Schule und die Deutsch-Römer. Die gezeigten Blätter sind der Fachwelt zum großen Teil noch unbekannt und wurden im Rahmen des Masterstudiengangs „Curatorial Studies“ mit Hilfe Göttinger Studierender intensiv erforscht und für die Ausstellung ausgewählt.

Die Ausstellungseröffnung findet im Hörsaal des Auditoriums statt.

Grußwort des Dekans der Philosophischen Fakultät Prof. Dr. Manfred Luchterhandt
Einführung: Christine Hübner, Göttingen / Michael Thimann, Göttingen

Im Anschluss:
Empfang des Kunstgeschichtlichen Seminars und der Kunstsammlung im Foyer des Auditoriums und Öffnung der Kunstsammlung im 2. OG