Abendöffnung der Kunstsammlung der Universität

Die Geschichte der Kunstsammlung der Universität Göttingen reicht bis in die Gründungsjahre der Georgia Augusta zurück. Die Sammlung gehört somit zu den ältesten kulturellen Einrichtungen in Göttingen. Ihr Grundbestand geht aus zwei bedeutenden Stiftungen hervor: 1736 entschloss sich der Frankfurter Patrizier Johann Friedrich Armand von Uffenbach (1687–1769), seinen umfangreichen Besitz an Druckgrafiken und Zeichnungen der Universität nach seinem Tod zu überlassen. Die zweite prägende Stiftung bestand aus rund 300 Gemälden und ist Johann Wilhelm Zschorn (1714–1795) zu verdanken. So entstand gegen Ende des 18. Jahrhunderts die älteste universitäre Kunstsammlung Deutschlands.
In der neu konzipierten Dauerausstellung werden niederländische, flämische, deutsche und italienische Gemälde des 14. bis 21. Jahrhunderts gezeigt. Anlässlich des 35. Deutschen Kunsthistorikertags werden herausragende Beispiele des umfangreichen niederländischen, flämischen, deutschen und italienischen Zeichnungsbestandes präsentiert.

Zusätzlich zur Abendöffnung der Kunstsammlung am Freitag gelten folgende Sonderöffnungszeiten anlässlich des 35. Deutschen Kunsthistorikertags:
27.–30. März 2019, jeweils 11:00–18:00 Uhr in der Kunstsammlung und in der Archäologischen Sammlung