Kurzbiografie Anne Scheinhardt
2007–2010Studium der Kunst- und Bildgeschichte und Betriebswirtschaftslehre in Berlin (Bachelorarbeit: „‚Eine andere Stadt für ein anderes Leben‘. Eine historische Einordnung und Analyse des Umgangs von Constants New Babylon Projekt ...“)
2009–2013Stud. Hilfskraft im Institut für Kunst- und Bildgeschichte (Mediathek) der Humboldt-Universität zu Berlin
2010–2014Studium der Kunst- und Bildgeschichte in Berlin (Masterarbeit: „‚Roma contemporanea‘ und ihre Kunstfabriken MAXXI und MACRO. Zur Transformation von Industrieruinen in Kunst- und Stadträume“)
2013–2015Mitarbeiterin mit wissenschaftlichen Aufgaben und freiberufliche Projektmitarbeiterin an der Bibliotheca Hertziana, Rom (Fotothek)
seit 2015Promotionsstudium im Fach Kunst- und Bildgeschichte in Berlin (Arbeitstitel: „Zur Transformation historischer Industriebauten in der aktuellen Stadtplanung Roms. Aufgabe, Kulturerbe, Erinnerungsort, urbanistische Ressource?“)
2015–2018Doktorandin für wiss. Aufgaben an der Bibliotheca Hertziana, Rom
2017Wiss. Institutsassistentin (in Vertretung) an der Bibliotheca Hertziana, Rom
2019Doktorandenstipendiatin am Deutschen Historischen Institut in Rom
seit 2019Selbstständige Tätigkeit als Kunst- und Kulturführerin in Italien/Deutschland (u. a. für Senza Titolo S.r.l., Bologna)
seit 2020Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe der Universität Paderborn
Forschungs- bzw. Arbeitsschwerpunkte Industrieerbe, -architektur und -denkmalpflege; Gegenwartsarchitektur und Stadtplanung, insbesondere in Rom; Geschichte der Architektur und des Städtebaus des 20. und 21. Jh.s.; analoge und digitale Medien, darunter historische Fototechniken; Idealstädte und Stadtutopien, speziell der 1960er und 1970er Jahre
Publikationsauswahl
  • Sehnsuchtslos und postkanonisch? Architektenreisen nach Italien im 20. Jahrhundert, Tagungsbericht zum Studientag an der Bibliotheca Hertziana, Rom, 2015, als Gastbeitrag in blog.arthistoricum.net, 25.04.2016.
  • Die Museen Centrale Montemartini und MACRO. Römische Altindustrie zwischen denkmalgerechter Umnutzung und urbaner Revitalisierung, in: kunsttexte.de – E-Journal für Kunst- und Bildgeschichte, Sektion: Architektur Stadt Raum, 1/2017, https://doi.org/10.18452/6840.
  • „… a maggior decoro ed utilità pubblica.“ Römische Stadträume im Wandel der Industriekultur, in: Sönke Friedreich (Hg.): Die industrielle Stadt. Lokale Repräsentationen von Industriekultur im urbanen Raum seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert (Volkskunde in Sachsen 30), Kromsdorf 2018, S. 131–161.
  • Music, Performance, Architecture. Sacred Spaces as Sound Spaces in the Early Modern Period, in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 100 (2020), S. 541–549, https://doi.org/10.1515/qufiab-2020-0026.
  • Konservierung – Fortschreibung – Revision. Römische Industrieensembles im Spiegel der Zeit ab 1871, in: Paul Zalewski und Krzysztof Stefański (Hgg.): Die postindustrielle Stadt und ihr kulturelles Erbe im 21. Jahrhundert. Schutz – Erhaltung – Revitalisierung, S. 285–297 (im Erscheinen).